Südafrika - Ankunft

02.02.2009 - Reisen

Der Flug verläuft trotz Kinder vor und hinter uns, erstaundlich ruhig. Wir konnten doch noch ein paar der 13 Stunden Flug schlafen und Filme schauen. Ankunft mit 6h Verspätung dafür bei 23 Grad. Und Fredi konnte ausschlafen und musste uns erst um 12 abholen. Die Passkontrolle daurerte lange, aber wir nahmens gelassen und bestaunen den guten Ausbaustandard des Flughafens. Endlich am Schalter angekommen erkundigen wir uns nach der Passkontrolle auch nach unserem Gepäck. Wir sollen bei der Gepäckausgabe am Schalter nachfragen, dort die Telefon-Nummer hinterlassen und morgen wieder kommen. Grumbl. Auf dem Weg am Gepäckband vorbei, will Corinne doch noch einen Blick riskieren. Ich hab mit dem Gepäck abgeschlossen und steure auf den Gepäckschalter zu. Aber Corinnes intuition war richtig, sie winkt mir vom Gepäckband her zu und wuchtet den roten, plasitfizierten Koffer vom Band... und auch mein Fluggerät hats geschafft. YES!!!

Fredi hat unser SMS erhalten und war rechtzeitig am Ausgang. Ein herzliches Willkommen in Südafrika! Wir machen uns auf zum Auto mit dem Gepäck. Es ist Windig und warm. Sehr angenehm. Auf der kurze Fahrt nach Durbanville erhalten wir von Fredi bereits eine erste Einführung zu den hiesigen Bevölkerungsgruppen und deren (Haus-)Baustiele. Colored hier in Mini-Häuschen, Blacks da meist in Wellblechboxen. Kaum Durchmischung, dafür Bandenkriege. Aber alles halb so schlimm. Je länger wir fahren, desto edler wird die Gegend. Vorbei an 3 Spitälern und etwa 30 Kirchen gelangen wir zum Haus von Chrigi und Fredi: Aristea 7. Unscheinbar von der Strasse, umso imposanter von innen. Und erst der Garten! Ein kleines, ruhiges Paradies.

Der Hauskater "Hotzenplotz", oder auch "Tiger" genannt, begrüsste uns mit Schnurren und Kuscheln. Ein Herrlicher Pool inmitten des grossen Garten lädt zum Schwimmen ein. Wendolin, die Hausschildkröte, hat es sich im Schatten gemütlich gemacht und trotzt der Wärme regungslos. Wir setzen uns auf die Veranda und geniessen Temperatur, Klima und Weisswein. Chrigi gesellt sich dazu, hat sich aber leider von einem anderen Schweizer Besuch eine Schweizer-Grippe eingefangen.

Unser Schlafzimmer hat direkten Zugang zur Veranda. Wir freuen uns schon jetzt auf das Nach-Schlafen. Der Flug war doch nicht wirklich erholsam. Doch zuerst noch ein kurzer Spaziergang um die Umgebung kennen zu lernen. Alles schöne Villen, jedoch mit hohen Zäunen und teils mit scharfen Wachhunden. Herrlicher Sonnenuntergang. Die Pflanzen am Strassenrand sind herrlich tropisch. Das Gras meist gelb, wo es nicht bewässert wird. Alles wirkt sehr sauber und gepflegt in der Gegend hier. In der Nähe liegt die Schule, welche wir von Garten aus gehört haben. Offenbar war heute eine Sporttag à la Schweizer Schulen.

Wir essen schweizer Risotto und mit Pullet auf der Veranda und bestaunen den blau erleuchteten Pool nach dem Eindunkeln. Kurz vor dem Einnicken machen wir uns auf den kurzen Weg zum Schlafzimmer, wo wir einen alten Kollegen wieder treffen: Tiger hat es sich am Fussende im Bett bequem gemacht. Böses Büsi!

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