Südafrika - Das Meer

09.02.2009 - Reisen

Die neue Woche beginnt wieder Windig. Ans fliegen ist nicht zu denken. Die Temperatur können wir mittlerweilen anhand des Ligeplatzes der Katze ableiten: Katze unerm Strauch = sauheiss. Also ab ans Meer! Unser heutiges Tagesziel lautet Westcoast, genauer 'Melkboss' (Milchbusch???). Wir nehmen das klimatisierte Auto von Chrigi und fahren über einen Umweg in Durbanvill (Rands am EC-Automat abheben, das geht???) Richtung Strand. Und was für ein Strand! Kilometerlang, menschenleer, breit und flach wie eine Flunder. Die Wellen bewegen sich hier sehr schnell und sicher 50 Meter weit über den fast flachen Strand, bevor sie wieder in die tiefere Bucht zurückweichen. Beim Abfliessen entstehen kleine Ripples und hübsche Sanddünen. Corinne bleibt stehen und beginnt mit jeder Welle tiefer in den extrem feinen Sand zu versinken.

Im hinteren, ruhigeren Teil des Strandes liegen tonnenweise Muscheln. Corinne sammelt die Schönsten und ich darf diese dann Tragen. Wir spazieren eine knappe Stunde an dem herrlichen Strand entlang. Das Wasser des Atlantiks ist kalt aber erfrischend. Widererwarten treffen wir zum Schluss doch noch auf ein paar Surfer, welche sich in das eisige Wasser wagen um die Minibrandung zu nutzen. Der Strand erinnert mich stark an Sizilien vor 20 Jahren... Nur Luxusvillen aber kein Mensch am Strand. Die Architektur der Villen erstaunt uns: Es reiht sich Stilbruch an Stilbruch. Aber jedes für sich wär sicher schön.

Vor der Heimfahrt machen wir noch ein Boxenstop in einer Strandbar. Savanna Dry Light, was sonnst. Und ein gemeinsamer Teller Calamares. Mmmm. Wir schauen den Kite-Surfern zu, welche sich am erst am Strand und später auf den hohen Wellen vergnügen. Ich beschliesse nächste Woche einen Kite-Surf-Kurs zu buchen, wenn der Wind weiterhin zu stark zum Fliegen bleibt.

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